Es herrschen viele Mythen über Photovoltaik und in der Regel haben sie eines gemeinsam: Sie stellen die Nachhaltigkeit, Wirksamkeit und Rentabilität der Solartechnologie in Frage und raten davon ab, Solarzellen zu installieren. Handelt es sich hierbei um Propaganda der Großkonzerne, die auf der Liste nachhaltiger Energieproduktionsverfahren die untersten Ränge besetzen oder sind die Schwarzmaler*innen einfach nicht auf dem neusten Stand? Wir von EcoSun Innovation räumen auf mit Vorurteilen über Photovoltaik in München und Umgebung und nehmen zu den fünf größten Mythen Stellung.
Investition und Rentabilität
Man hört es oft: „Photovoltaikanlagen sind unsinnig teuer“ und „ihre Investition zahlt sich nicht aus“. Fakt ist, dass die Kosten von Solarmodulen in den letzten Jahren drastisch gesunken sind. Die Anschaffungskosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise der Größe der Solaranlage, Qualität der Panels und Installationskosten – für einen durchschnittlichen Haushalt betragen diese zwischen 5000 und 15000 Euro. Läuft die Photovoltaikanlage erst, sind die Wartungs- und Instandhaltungskosten in der Regel niedrig. Weiter wird die Installation von Solaranlagen in vielen Ländern durch Förderprogramme, Steuervergünstigungen oder Kredite unterstützt und durch die nahezu kostenlose Nutzung von erneuerbarer Sonnenenergie reduziert eine Solaranlage die Energieausgaben nicht nur langfristig, sondern trägt auch zur Reduktion von CO2-Emissionen bei.
Effizienz und Zuverlässigkeit
Die nächsten beiden Mythen drehen sich um die Zuverlässigkeit und langfristige Effizienz von Solaranlagen: „Es wird nur bei strahlendem Wetter Strom produziert“ und „Die Leistungsfähigkeit von Solarzellen nimmt mit der Zeit drastisch ab“. Fakt ist, dass die Effizienz von Solaranlagen in den letzten Jahren rasant gestiegen ist. Zeitgemäße Photovoltaikanlagen produzieren auch bei bewölktem Himmel Strom, wenn auch in geringerem Maße. Durch Batteriespeicher und die Einspeisung ins Stromnetz lässt sich Solarstrom auch bei schlechtem Wetter oder in der Nacht zuverlässig nutzen. Und die Erfahrungswerte zeigen, dass die Effizienzbeeinträchtigung von Solarzellen nach 30 Jahren nur knapp 10% beträgt.
Umweltfreundlichkeit
So wären wir schon beim fünften Mythos: „Die Herstellung von Solaranlagen verschleudert Ressourcen“. Tatsächlich benötigen Photovoltaikanlagen im Produktionsprozess Rohstoffe wie Silizium, Aluminium und Kupfer. Der Abbau und die Verarbeitung derselben sind mit einem gewissen Ressourcenverbrauch verbunden. Im Vergleich zu traditionellen fossilen Energiequellen ist dieser jedoch weitaus geringer, da die Solaranlagen nach ihrer Installation nahezu keine weiteren Ressourcen benötigen und saubere Sonnenenergie nutzen. Weiter wird der ökologische Fußabdruck der Solarproduktion zunehmend reduziert, da Recyclingtechnologien verbessert werden und die Industrie auf nachhaltigere Rohstoffquellen setzt.


